{"id":3318,"date":"2012-03-11T21:00:43","date_gmt":"2012-03-11T20:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.121\/wordpress\/?p=3318"},"modified":"2013-08-29T19:06:39","modified_gmt":"2013-08-29T18:06:39","slug":"diashows-mit-aperture-3-so-gut-wie-mit-fotomagico","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/diashows-mit-aperture-3-so-gut-wie-mit-fotomagico\/","title":{"rendered":"Diashows mit Aperture 3 &#8211; so gut wie mit Fotomagico?"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Zum Beitrag springen\" href=\"http:\/\/www.praxiswissen.com\/networks\/blog\/post.mev.martin:33\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Apple Aperture 3 vs. Boinx Fotomagico\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/teaser_2010_17_02.jpg\" alt=\"Apple Aperture 3 vs. Boinx Fotomagico\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a>Es ist keine 12 Monate her, da war ich anl\u00e4sslich der Fotoauswertung meines Deutschlands-Tripps auf der Suche nach einem Diashow-Programm, welches einmal den aus iPhoto bekannten <a title=\"Zur Erkl\u00e4rung in Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ken_Burns\" target=\"_blank\">Ken-Burns-Effekt<\/a> beherrscht und das zudem eine HD-Ausgabem\u00f6glichkeit besitzt. Letztendlich leistete ich mir dann das Programm <a title=\"Zur angesprochenen Website springen\" href=\"http:\/\/www.boinx.com\/fotomagico\/overview\/\" target=\"_blank\">Fotomagico Pro<\/a> und war BTW am Ende auch zufrieden mit meiner Wahl.<!--more--><\/p>\n<p>Nachdem aber <a title=\"Zur angesprochenen Website springen\" href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/aperture\/\">Apple Aperture<\/a> mit Version 3 nun ebenfalls den HD-Export anbietet, Ken-Burns nat\u00fcrlich als Apple-Programm sowieso, habe ich mir mal zu Hause die Testversion auf meinem Mac Mini installiert, um zu sehen, ob Aperture 3 mit Fotomagico bez\u00fcglich der Diashow-Produktion mithalten kann. Ist nat\u00fcrlich ein rein subjektiver Text.<\/p>\n<p><strong>Benutzeroberfl\u00e4che<\/strong><br \/>\nUm in Aperture eine Diashow zu erstellen, markiert man das Album bzw. die Bilder, die darin erscheinen sollen und w\u00e4hlt dann ABLAGE &gt; NEU &gt; DIASHOW. Nach der Wahl einer Diashow-Vorlage <a title=\"Diashow-Vorlagen in Aperture\" href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture01.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\">(Bild)<\/a> \u2013 man kann diese jederzeit auch nachtr\u00e4glich \u00e4ndern \u2013 erscheint auch schon das Editor-Fenster und die Show ist als Projekt in der Mediathek angelegt. Praktisch finde ich ganz grunds\u00e4tzlich, wenn ich mich nicht gro\u00df ums Sichern k\u00fcmmern muss. Das ist bei Aperture der Fall. Jede \u00c4nderung wird sofort gespeichert. St\u00fcrzt Aperture einmal ab &#8211; was leider auch mal der Fall war &#8211; dann kann man beim aktuellsten Stand weiterarbeiten.<\/p>\n<p>Die Einteilung in Aperture finde ich \u00fcbersichtlich: links die Mediathek (1), in der Mitte das aktuell gew\u00e4hlte Bild (\u00bbB\u00fchne\u00ab) (2), unterhalb die Zeitleiste (\u00bbStoryboard\u00ab) (4) und rechts die Einstellm\u00f6glichkeiten (3).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture03.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Aperture 3 Screenshot\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture03_klein.jpg\" alt=\"Aperture 3 Screenshot\" width=\"510\" height=\"256\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>In Fotomagico l\u00e4dt man sich die Bilder \u00fcber das Men\u00fc Diashow ein oder zieht sie aus dem Bilder-Dialog am rechten Rand in das Programm. Man kann direkt auf die iPhoto-\/Aperture\/Lightroom-Galerien zugreifen. Es wird nicht automatisch gesichert, sondern nur auf Anweisung des Anwenders hin. Die Seiteneinteilung ist genauso getroffen wie bei Aperture, also ebenfalls sehr \u00fcbersichtlich .<\/p><\/blockquote>\n<div><\/div>\n<p><strong>Storyboard editieren.<\/strong><br \/>\nDie Pr\u00e4stentationsreihenfolge der Fotos kann in Lightroom zun\u00e4chst einmal global eingestellt werden. Zur Wahl stehen u. a. das Sortieren nach Datum, Name oder Bewertung <a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture04.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\">(Bild)<\/a>. Praktisch ist, dass man die Bildauswahl in der Zeitleiste auch flexibel \u00fcber Filter eingrenzen kann.<br \/>\nNat\u00fcrlich k\u00f6nnen die Dias nach Belieben in der Zeitleiste mit der Maus verschoben oder per Druck auf die L\u00f6schtaste entfernt werden.<\/p>\n<blockquote><p>In Fotomagico gibt es leider keine globale Sortierm\u00f6glichkeit. Es wird nach Dateiname sortiert. Das manuelle Verschieben von Dias im Storyboard funktioniert wie bei Lightroom.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn das Register STANDARDEINSTELLUNGEN gew\u00e4hlt ist, dann kann die Einblenddauer eines Bildes auf einen Schlag f\u00fcr alle Dias identisch eingestellt werden. Es ist aber auch m\u00f6glich, diese f\u00fcr jedes Bild separat einzustellen. Dazu w\u00e4hlt man einfach das Register AUSGEW\u00c4HLTE DIAS und markiert das bzw. die gew\u00fcnschte Bilder.<\/p>\n<blockquote><p>Die Einblenddauer eines Dias wird in Aperture direkt im Thumbnail angezeigt. Sieht wenig elegant aus, ist aber wohl dem Umstand geschuldet, dass das Storyboard nur eine Ebene besitzt. Sehr \u00bbsmooth\u00ab ist die Scrubbing-Funktion: Der Mauszeiger bewegt, sobald er sich im Bereich des Storyboards befindet, den Abspielkopf (so wird das zumindest in Flash genannt). Man kann auch Cursor dazu sagen. F\u00fchrt man die Maus \u00fcber ein Vorschaubild, \u00e4ndert sich das B\u00fchnenbild je nach eingestellten Effekten. Die Breite des Vorschaubildes fungiert quasi als Zeitleiste und der Cursor zeigt immer on-the-fly die aktuelle Zeit und den Zustand des Bildes zur dieser Zeit auf der B\u00fchne an. Alles klar? Man muss es halt einfach live sehen, dann wei\u00df man, wie ich es gemeint habe ;-) Eine Trennung in globale und bildspezifische Einstellm\u00f6glichkeiten gibt es bei Fotomagico nicht. Um die Einblenddauer oder andere Paramenter f\u00fcr alle Bilder gleichzeitig einzustellen, muss man sie alle markieren. Das ist jetzt f\u00fcr mich nicht aber kein gravierender Nachteil, weil man schlie\u00dflich \u00fcber die Men\u00fcleiste alles ausw\u00e4hlen kann, ohne am Scrollbalken rumhantieren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In Fotomagico gef\u00e4llt mir der Aufbau des Storyboards besser. Es sind verschiedene Ebenen vorgesehen. Dadurch werden die Zeitleistenelemente \u00fcbersichtlicher voneinander getrennt. <a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/fotomagico05.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\">(Bild)<\/a> Eine Echtzeit-Scrubbing-M\u00f6glichkeit wie bei Aperture gab es bislang nicht, soll aber mit der Version 3 von Fotomagico Einzug gehalten haben. Ich konnte sie leider noch nicht testen. Der Zeit\u00fcberblick ist auf jeden Fall nicht so intutiv gel\u00f6st wie bei Aperture. Man sieht nicht sofort und nicht so genau, wieviel Zeit an der aktuellen Position vergangen ist.<\/p><\/blockquote>\n<div><\/div>\n<p><strong>\u00dcbergangseffekte und Beschriftungen.<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Zur angesprochenen Website springen\" href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/aperture\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Apple Aperture \u00dcbergangseffekte\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture06_klein.jpg\" alt=\"Apple Aperture \u00dcbergangseffekte\" width=\"116\" height=\"205\" \/><\/a><a title=\"Zur angesprochenen Website springen\" href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/aperture\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Apple Aperture Bildbeschriftung\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture06b_klein.jpg\" alt=\"Apple Aperture Bildbeschriftung\" width=\"124\" height=\"133\" \/><\/a>Apple Aperture bietet 15 \u00dcbergangseffekte, die man entweder global oder jedem Bild getrennt zuweisen kann. Die Dauer (\u00bbWeichheit\u00ab) des \u00dcbergangs kann bis auf die Hundertstelsekunde genau eingestellt werden. Das ist eventuell f\u00fcr Anwender interessant, welche die \u00dcberblendungen genau auf der Musik anpassen m\u00f6chten. Ich h\u00e4tte mir noch gew\u00fcnscht, dass man in der Zeitleiste auf einen Blick sehen kann, welchem Bild welcher \u00dcbergang zugewiesen wurde.<\/p>\n<p>Gut gefallen mir die Beschriftungsm\u00f6glichkeiten. Es kann eingestellt werden, was im Bild eingeblendet wird und wie der eingeblendete Text formatiert sein soll, nat\u00fcrlich wieder global oder f\u00fcr jedes Foto getrennt. Aperture kann hier deutlich punkten, denn man kann sich nicht nur den Dateinamen einblenden lassen, sondern auch Metadaten.<\/p>\n<p>Eine Schw\u00e4che hat die Beschriftungsfunktion dann aber doch: es fehlen Werkzeuge f\u00fcr das Ausrichten auf der B\u00fchne. Dadurch verliert man wieder ein bisschen der Zeit, die man durch automatische Generierung der Beschriftungen gewonnen hatte, weil man diese \u00bbAuge mal Pi\u00ab an den rechten Platz schieben muss.<\/p>\n<p>Die Bildbeschriftungen k\u00f6nnen \u00fcbrigens nicht animiert werden. Sie werden wie mit dem Bild \u00bbauf eine Ebene reduziert\u00ab ein- und ausgeblendet.<\/p>\n<p>Wer die Pr\u00e4sentation ein bisschen aufpeppen oder thematisch untergliedern m\u00f6chte, kann an beliebiger Stelle leere Bilder einf\u00fcgen, mit oder ohne Text. Dies geschieht \u00fcber das Pull-down-Men\u00fc, welches \u00fcber der Zeitleiste platziert ist <a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture09.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\">(Bild)<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture07.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Bildbeschriftungen in Aperture 3\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture07_klein.jpg\" alt=\"Bildbeschriftungen in Aperture 3\" width=\"510\" height=\"256\" \/><\/a><\/p>\n<div>\n<blockquote><p>In Fotomagico gibt es die gleiche Anzahl an \u00dcbergangseffekten. Deren Dauer kann bis auf die Zehntelsekunde genau eingestellt werden. Zudem kann man alle Effekte auch noch feintunen, z. B. die Dynamik einer Einblendung erh\u00f6hen, indem man sie langsam beginnen und schnell aufh\u00f6ren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Ein deutliches Plus gegen\u00fcber Aperture ist, dass man s\u00e4mtliche \u00dcbergangseffekte im Storyboard auf einen Blick identifizieren kann. Jeder Effekt besitzt sein eigenes Icon. Dieses ist zwischen den Bildern in der Zeitleiste platziert <a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/fotomagico07.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\">(Bild)<\/a>.<\/p>\n<p>Wenn man sieht, welche Beschriftungsm\u00f6glichkeiten Aperture bietet, dann muss man glatt sagen, dass Fotomagico hier deutlich abf\u00e4llt, mich sogar entt\u00e4uscht. Man kann zwar jedes Bild mit einem Titel versehen, allerdings muss man den Text selbst eingeben. Auch die M\u00f6glichkeit, Text zu importieren, \u00e4ndert nichts daran. Denn der importierte Text schreibt sich schlie\u00dflich auch nicht von alleine. Wer also zu jedem Bild den Ort oder Namen etc. einblenden m\u00f6chte, der darf tippen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr k\u00f6nnen die Texte im Gegensatz zu Aperture animiert werden. Das Einf\u00fcgen leerer Bilder ist ebenso m\u00f6glich, es existiert daf\u00fcr ein eigener Button.<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<h3>\u00a0Slideshow mit Musik unterlegen<\/h3>\n<p><strong><\/strong>Das Einf\u00fcgen von Sound in Aperture gelingt schnell und intuitiv. Man klickt rechts unten auf den Musik-Button. Daraufhin \u00f6ffnet sich der Dateibrowser, \u00fcber den die Wiedergabelisten und Musikst\u00fccke aus iTunes angesteuert werden k\u00f6nnen. Wer seine Musikst\u00fcck nicht mit ID3-Tags versehen hat, k\u00f6nnte sich allerdings schwer tun, diese zu finden, denn die Auswahl erfolgt anhand dieser. Auf der anderen Seite kann man wohl bei iTunes-Anwendern davon ausgehen, dass sie ihre Songs einigerma\u00dfen gut getaggt haben, gibt schlie\u00dflich daf\u00fcr auch Automatik-Funktionen.<\/p>\n<p>Um ein Musikst\u00fcck in die Diashow zu bringen, zieht man es mit der Maus aus dem Dateibrowser in die Zeitleiste. Hat man es abgelegt, dann ist der Zeitraum gr\u00fcn hinterlegt, in dem es zu h\u00f6ren ist. Man kann die Position des Liedes auch noch nachtr\u00e4glich per Drag &amp;Drop ver\u00e4ndern. Au\u00dferdem kann man die Slideshow auch von Aperture an die Musik anpassen lassen, was ich jedoch nicht ausprobiert habe. <a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture09.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\">(Bild)<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture08.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Audio einladen in Aperture 3\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture08_klein.jpg\" alt=\"Audio einladen in Aperture 3\" width=\"510\" height=\"256\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Die Audioauswahl funktioniert in Fotomagico eigentlich genauso wie in Aperture. Wenn man das Lied in die Zeitleiste gezogen hat, wird es jedoch nicht \u00fcberlagernd, sondern \u00fcbersichtlich auf einer eigenen Ebene\/Spur abgelegt. Es sind sogar mehrere Audiospuren m\u00f6glich. Was mir nicht so gut gef\u00e4llt ist, dass nicht der Titeltag im Soundbalken erscheint, sondern nur der Dateiname. Au\u00dferdem f\u00e4llt die Auswahl eines Liedes deutlich schwerer, weil hier zwar der Titeltag erscheint, aber eben auch nur dieser, ohne Interpretenangabe. Wenn es also zwei Lieder gibt, die den gleichen Titel haben, z. B. \u00bbBaby love me alnight long\u00ab, dann muss man hoffen, dass man die Version des richtigen Interpreten erwischt.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ken-Burns-Effekt anpassen.<\/strong><br \/>\nDer <a title=\"Zur Erkl\u00e4rung in Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ken_Burns\" target=\"_blank\">Ken-Burns-Effekt<\/a> kann direkt als Vorlage beim Anlegen der Diashow gew\u00e4hlt oder aber auch nachtr\u00e4glich auf die Bilder angewandt werden. Ken Burns? Braucht man den? Ich pers\u00f6nlich schon. Diashows erhalten dank dieses Effekts eine unheimlich edle Anmutung, aus statischen Bildern werden kleine Filme und man kann ihn auch wunderbar nutzen, um Details heranzuholen.<\/p>\n<p>Der Ken-Burns-Effekt wird von Aperture standardm\u00e4\u00dfig schon so gut eingerichtet, dass man eigentlich nichts mehr nachbearbeiten muss \u2013 wenn man a) kein Perfektionist ist und b) keine Hochformatbilder hat. Denn diese werden standardm\u00e4\u00dfig so eingebunden, dass man sie ganz sieht, aber daf\u00fcr auch den B\u00fchnenhintergrund. Dadurch verliert der Effekt seine Wirkung. Es sieht dann mehr aus wie ein Bildschirmschoner aus grauer Vorzeit.<\/p>\n<p>Dankenswerterweise bietet Aperture die M\u00f6glichkeit, den Ken-Burns-Effekt feinzutunen. Nach Klick auf BEARBEITEN erscheinen auf der B\u00fchne zwei farbige Rahmen, welche die B\u00fchne darstellen. Der gr\u00fcne Rahmen zeigt an, wie das Bild am Anfang der Einblendzeit auf der B\u00fchne liegt, der rote, wie es am Ende positioniert ist. Das Bild entwickelt sich also vom gr\u00fcnen Rahmen in den roten. Lappt der Rahmen \u00fcber das Bild hinaus, ist der B\u00fchnenhintergrund zu sehen, was bei Hochformatbildern wie gesagt anfangs immer der Fall ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture10.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Ken Burns in Aperture\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture10_klein.jpg\" alt=\"Ken Burns in Aperture\" width=\"510\" height=\"256\" \/><\/a><\/p>\n<p>Will man nun, dass der Hintergrund in der Pr\u00e4sentation verschwindet, dann muss man die Rahmenbreite soweit reduzieren, dass dieser nicht mehr \u00fcber das Bild hinauslappt &#8211; und das logischerweise sowohl beim gr\u00fcnen als auch beim roten Rahmen. Je weiter die Rahmen auseinanderliegen und je gr\u00f6\u00dfer der Gr\u00f6\u00dfenunterschied der beiden Rahmen, desto schneller ist \u00fcbrigens die Bewegung von einem Zustand zum anderen \u2013 nat\u00fcrlich nur bei konstant bleibender Einblendzeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture11.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Ken Burns in Aperture\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture11_klein.jpg\" alt=\"Ken Burns in Aperture\" width=\"510\" height=\"256\" \/><\/a><\/p>\n<p>Noch eine \u00bbk\u00fcnsterlische\u00ab Anmerkung: der Ken-Burns-Effekt wirkt dann am besten, wenn nur eine dezente Bewegung stattfindet. In meinem Beispielfilm, auf den ich weiter unten noch verweisen werde, ist das nicht immer der Fall. Dies liegt daran, dass ich die Gem\u00e4lde einmal als Ganzes und dann auch noch Bilddetails etwas gr\u00f6\u00dfer zeigen wollte. H\u00e4tte ich die Anzeigedauer auf 30 Sekunden erh\u00f6ht, w\u00e4re die Bewegung sch\u00f6n langsam und \u00bbKen-Burns-like\u00ab. Aber dann w\u00e4re die Dateigr\u00f6\u00dfe des Beispielfilms auch enorm angestiegen. Neben den k\u00fcnstlerischen Apekten gilt es also bei diesem Effekt auch die Dateigr\u00f6\u00dfenentwicklung zu beachten.<\/p>\n<p>Und noch etwas: Erfahrungsgem\u00e4\u00df wirkt der Ken-Burns-Effekt dann besonders gut, wenn er abwechselnd leicht hinein- und herauszoomt. Dadurch entsteht ein sanfter, angenehmer Rhythmus. Was tun, wenn man den Zoomweg schnell \u00e4ndern m\u00f6chte? Ganz\u00a0 einfach: links oben im Rahmen gibt es einen Button, der Start- und Endzustand vertauscht.<\/p>\n<blockquote><p>Das Modifizieren des Ken-Burns-Effekts ist in Aperture nicht schlecht gel\u00f6st, aber in Fotomagico deutlich intuitiver und damit besser. Zun\u00e4chst wird man den Begriff \u00bbKen Burns\u00ab in Fotomagico vergeblich suchen. Hier hei\u00dft das Ganze \u00bbSchwenken &amp; Zoomen\u00ab. Klingt zwar eher nach einer Tanzfigur, aber im Endeffekt l\u00e4sst man ja auch seine Bilder \u00fcber die Mattscheibe tanzen.<\/p>\n<p>In Fotomagico wird, wenn man diesen Effekt aktiviert hat, die B\u00fchne in zwei Frames geteilt. Im ersten Frame ist die Startansicht zu sehen (entspricht also dem gr\u00fcnen Rahmen in Aperture) und im zweiten die Bildansicht zum Ende der Einblendzeit (also roter Rahmen). Um den Effekt anzupassen, skaliert und schiebt man keine Rahmen, sondern direkt die Bilder. Dies geschieht entweder per Ziehen an Rahmenanfassern, oder \u00fcber einen Zoomregler. Das ist f\u00fcr mich definitiv intuitiver, weil man die B\u00fchnenzust\u00e4nde immer so sieht, wie sie auch sp\u00e4ter bei der Pr\u00e4sentation zu sehen ist, die nicht zu sehenden Bereiche auch tats\u00e4chlich nicht zu sehen sind. <a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/fotomagico10.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\">(Bild) <\/a>Die Rahmenkonstruktion in Aperture verlangt mehr Transferleistung und ist im Vergleich zu dieser L\u00f6sung auch ziemlich fuzzelig geraten.<\/p>\n<p>Fotomagico kann dar\u00fcber hinaus auch Drehungen einbauen. Dies ist in Aperture nicht m\u00f6glich. Aber deswegen hei\u00dft es dort auch \u00bbKern Burns\u00ab und hier \u00bbSchwenken &amp; Zoomen\u00ab.<\/p><\/blockquote>\n<div><\/div>\n<p><strong>Diashow als HD-Film exportieren.<br \/>\n<\/strong>Endlich ist es m\u00f6glich, Diashows von Aperture hochaufl\u00f6send ausgeben zu lassen. Dazu klickt man auf den Button EXPORTIEREN und stellt das gew\u00fcnschte Format ein. Man kann entweder aus vorgebenen Aufl\u00f6sungen w\u00e4hlen (f\u00fcr HD 720p oder 1080p) oder diese individuell anpassen.<\/p>\n<p>Die Berechnung einer 8-min\u00fctigen Diashow hat auf meinem Mac Mini CoreDuo 1 GB Ram handgestoppt 1 Stunde und 30 Minuten gedauert. Das h\u00f6rt sich auf den ersten Blick langsam an, aber wer sich schon einmal mit HD-Filmen &amp; Co. auseinandergestetzt hat wei\u00df, dass man da einfach Zeit mitbringen muss. Ich empfinde die Wartezeit als ertr\u00e4glich, denn eine Slideshow berechnet man normalweise auch nur einmal bzw. erst dann, wenn man sie ein paar mal in der Vorschau gepr\u00fcft hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture13.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"HD Export in Aperture\" src=\"\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/aperture13_klein.jpg\" alt=\"HD Export in Aperture\" width=\"510\" height=\"256\" \/><\/a><\/p>\n<div>\n<blockquote>\n<div>Wegen dem HD-Export hatte ich mir ja damals Fotomagico angeschafft. Der Ausgabedialog bietet ein paar mehr Voreinstellungen als der von Aperture. Die Berechnungszeit ist mit 1 Stunde und 10 Minuten auch nicht unwesentlich k\u00fcrzer als bei Aperture. <a href=\"http:\/\/www.mev.de\/pdf\/community\/blog\/2010_02_17_aperture\/fotomagico13.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"lightbox[3318]\">(Bild) <\/a><\/div>\n<\/blockquote>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die Diashow-Funktion von Aperture kann \u00fcber weite Strecken gut mit der des darauf spezialisieren Programms Fotomagico mithalten. Ken Burns kann zwar nicht so komfortabel editiert werden, aber man gelangt trotzdem \u2013 ohne sich \u00e4rgern zu m\u00fcssen \u2013 zum guten Ergebnis. Auch die Benutzeroberfl\u00e4che ist nicht so intuitiv und aufger\u00e4umt wie bei Fotomagico. Deutliche Vorteile besitzt Aperture beim Zusammenstellen einer Diashow: man kann die komfortablen Filterm\u00f6glichkeiten nutzen und bei der Beschriftung auf Metadaten zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich steht fest: als Aperture-Anwender brauche ich kein separates Diashow-Programm mehr. Wer allerdings noch kein Bildverwaltungsprogramm hat, braucht und sich so einen 500-MB-Boliden auch nicht installieren m\u00f6chte, hat mit Fotomagico immer noch die einzige Alternative, um HD-Diashow mit Ken Burns zu erzeugen. Richtig Sorgen muss sich Boinx eigentlich erst machen, wenn auch iPhoto eines Tages den HD-Export erlernen sollte.<\/p>\n<p>Bzeugsquellen:<br \/>\n<a title=\"Zur angesprochenen Website springen\" href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/aperture\/\" target=\"_blank\">Apple Aperture 3<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur angesprochenen Website springen\" href=\"http:\/\/www.boinx.com\/fotomagico\/overview\/\" target=\"_blank\">Boinx Fotomagico 3 Pro <\/a><\/p>\n<p>Hier ist der Beispielfilm. Er zeigt die Werke von <a title=\"Zur Erkl\u00e4rung in Wikipedia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Caspar_David_Friedrich\" target=\"_blank\">Caspar David Friedrich<\/a>, einem meiner Lieblingsmaler.<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/UN2umv-c5PA\" frameborder=\"0\" width=\"560\" height=\"315\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist keine 12 Monate her, da war ich anl\u00e4sslich der Fotoauswertung meines Deutschlands-Tripps auf der Suche nach einem Diashow-Programm, welches einmal den aus iPhoto bekannten Ken-Burns-Effekt beherrscht und das zudem eine HD-Ausgabem\u00f6glichkeit besitzt. 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