{"id":2452,"date":"2011-01-14T21:35:17","date_gmt":"2011-01-14T20:35:17","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.121\/wordpress\/?p=2452"},"modified":"2013-07-07T10:13:53","modified_gmt":"2013-07-07T09:13:53","slug":"itunes-mediathek-sortieren-und-aufraumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/itunes-mediathek-sortieren-und-aufraumen\/","title":{"rendered":"Tunes-Mediathek sortieren und aufr\u00e4umen"},"content":{"rendered":"<p>Auf vielen Macs ist iTunes zwar prall gef\u00fcllt, aber das pure Chaos. Wir zeigen, wie man Schritt f\u00fcr Schritt seine Mediathek in eine gut sortierte und \u00fcbersichtliche Musiksammlung verwandelt.<\/p>\n<p>Es wird je nach Umfang Ihrer Mediathek etwas dauern. Also nehmen Sie sich die Zeit und gehen genau nach Anleitung vor.<\/p>\n<p>Das Ergebniss! Eine saubere Mediathek. UNd das ist viel wert.<!--:--><!--more--><\/p>\n<p>Zigtausende Musiktitel tummeln sich heute fast in jeder <strong>iTunes-Mediathek<\/strong>. Die Riesenauswahl nutzt jedoch wenig, wenn man kaum noch durchblickt. Doppelte Titel, fehlende Beschriftungen und Albumcover sowie ein Wust aus Alben und Interpreten machen das Auffinden der Lieblingsmusik nicht nur in iTunes schwierig. Noch schlimmer wird es nach dem Synchronisieren, wenn man versucht, sich auf dem iPod, iPad oder iPhone durch das Chaos zu hangeln. Zeit also f\u00fcr eine gr\u00fcndliche Aufr\u00e4umaktion! Auch wer seine Sammlung gut gepflegt hat, kann von unseren Tipps profitieren &#8211; zu verbessern gibt es fast immer etwas.<\/p>\n<div>\n<p><strong>Mediathek auf den aktuellen Zustand bringen<\/strong><\/p>\n<p>Im ersten Schritt ist es wichtig &#8211; falls die Mediathek mit der Zeit durcheinandergeraten ist -, sie auf einen aktuellen und sauberen Stand zu bringen. iTunes zeigt zwar nach jedem Start eine Liste mit Alben und Songs, es muss aber nicht zwingend bedeuten, dass iTunes alle darin gezeigten Medien auch tats\u00e4chlich findet. Dazu ein Blick unter die Haube: iTunes f\u00fcgt prinzipiell nur einen Verweis (einen Dateipfad wie zum Beispiel &#8222;Festplatte &gt; Musik &gt; iTunes &gt; MeinSong&#8220;) auf eine Originaldatei in seine interne Datenbank ein. Wurde eine Datei irgendwann im Finder bewegt, kann iTunes sie nicht mehr finden. Solche verlorenen Links werden nach dem Anklicken dann mit einem Ausrufezeichen neben dem Songtitel dargestellt. Zwar ist es m\u00f6glich, nach der Warnmeldung manuell nach der vermissten Datei zu suchen, was jedoch bei Hunderten fehlenden Songs einer chaotischen Mediensammlung m\u00fchsam ausfallen kann.<\/p>\n<div>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass fehlende Dateien \u00f6fter auftreten und die Musikdateien f\u00fcr iTunes an verschiedenen Orten auf dem Rechner verstreut sind, ist es ratsam, die Mediathek neu und sauber aufzubauen. Wichtig sind als Vorbereitung folgende Einstellungen: Unter &#8222;iTunes &gt; Einstellungen &gt; Erweitert&#8220; aktiviert man die Optionen &#8222;iTunes-Medienordner automatisch verwalten&#8220; und &#8222;Beim Hinzuf\u00fcgen zur Mediathek Dateien in den iTunes-Medienordner kopieren&#8220;. Zweitens bestimmt man den Ort auf der Festplatte, wo die neue Mediathek gespeichert werden soll. Standard ist hierf\u00fcr &#8220; <strong>Musik<\/strong>&#8220; im aktuellen Benutzerordner (dazu einfach auf den Button &#8222;Zur\u00fccksetzen&#8220; klicken), oder man w\u00e4hlt einen Ordner auf einer ger\u00e4umigen externen Festplatte, falls der Platz auf dem Rechner zu knapp wird. Nach Best\u00e4tigung mit &#8222;Ok&#8220; w\u00e4hlt man &#8222;Ablage &gt; Mediathek &gt; Mediathek organisieren?\u2026&#8220; und dann den Befehl &#8222;Dateien zusammenlegen&#8220;.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Nach Best\u00e4tigung mit &#8222;Ok&#8220; werden alle Dateien der Mediathek, aber nur die tats\u00e4chlich vorhandenen, in den vorher festgelegten Ordner kopiert und ihre Daten (der Verweis auf die Datei) in der iTunes-Datenbank aktualisiert. Die Originaldateien bleiben dabei an ihrem urspr\u00fcnglichen Ort und k\u00f6nnen sp\u00e4ter gel\u00f6scht werden. Je nach Umfang der Mediathek kann der Vorgang bis zu einigen Stunden dauern.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Nach dem Zusammenlegen sollte man \u00fcberpr\u00fcfen, ob alle Dateien in der neuen Mediathek gelandet sind (zum Beispiel, indem man die Anzahl der Songs vergleicht). Sollte es noch weitere Musikordner auf dem Rechner geben, die hinzugef\u00fcgt werden sollen, kopiert man sie sauber in die neue Mediathek, indem man sie in das Fenster oder auf das iTunes-Icon im Dock zieht. Das Programm k\u00fcmmert sich mit den Einstellungen um den sauberen Import, kopiert sie in den iTunes-Medienordner und legt dort f\u00fcr Interpreten und Alben eigene Ordner an. Mit den gew\u00e4hlten Einstellungen erledigt iTunes k\u00fcnftig auch automatisch das Umbenennen von importierten Dateien.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Backup erstellen<\/strong><\/p>\n<p>Vor dem Gro\u00dfputz ist es ratsam, eine Sicherungskopie von seiner noch nicht ges\u00e4uberten, aber vollst\u00e4ndigen Mediathek zu erstellen. Geht etwas schief, ist es sp\u00e4ter leicht m\u00f6glich, wieder zum Ausgangspunkt zur\u00fcckzukehren &#8211; oder auch Alben oder die gesamte Musik von einzelnen Interpreten in die Mediathek zu kopieren. Am besten ist es, den kompletten iTunes-Ordner, der an dem in Schritt 1 festgelegten Ort zu finden ist, auf eine externe Festplatte zu kopieren.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Aussortieren und l\u00f6schen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nie Gespieltes l\u00f6schen<\/strong><\/p>\n<p>Weniger ist mehr: Musik, die man nie h\u00f6ren m\u00f6chte, bl\u00e4ht unn\u00f6tig die Mediathek auf. Vor den weiteren Schritten ist es praktisch, die Musik, die man kaum jemals h\u00f6ren will, auszusortieren (J\u00e4ger und Sammler k\u00f6nnen sie f\u00fcr alle F\u00e4lle auf DVDs oder einer externen Festplatte horten). Alle, die oft und regelm\u00e4\u00dfig die Bewertungsfunktion genutzt haben, k\u00f6nnten ihre Sammlung als Liste (Befehl-Alt-3) anzeigen und mit Klick auf Wertung absteigend anzeigen lassen. Dann finden sich unten die niedrigsten Wertungen. Eine andere M\u00f6glichkeit ist, die Musik nach Wiedergaben zu sortieren. iTunes z\u00e4hlt, wie oft jeder Titel abgespielt wurde (auch auf iPod, iPhone und iPad und \u00fcbertr\u00e4gt die Z\u00e4hler beim Synchronisieren). Die Musik, die noch nie abgespielt wurde, ist am ehesten ein Kandidat f\u00fcrs Aussortieren. Besonders elegant klappt es mit einer <strong>intelligenten Wiedergabeliste<\/strong> (&#8222;Neu &gt; Intelligente Wiedergabeliste?\u2026&#8220;) die nach den Kriterien &#8222;Wiedergaben ist 0&#8220; die Musik nach nicht gespielter filtert. Die Ergebnisse schaltet man in die Albenliste-Ansicht (Befehl-Alt-4). Damit ist es leichter, komplette Alben zu l\u00f6schen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Doppelte Titel l\u00f6schen<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberl\u00e4sst man iTunes das Verwalten des Musikordners, dann sollten Alben erst gar nicht doppelt in der Sammlung landen. Beim Import \u00fcberpr\u00fcft iTunes, ob ein Album schon vorhanden ist, und warnt oder l\u00e4sst es beim Kopiervorgang gleich komplett aus. So weit die Theorie, in der Praxis kommen doppelte Alben dennoch immer wieder mal aus verschiedenen Gr\u00fcnden vor. \u00dcber &#8222;Ablage &gt; Duplikate anzeigen&#8220; blendet iTunes eine Liste der in der Musiksammlung mehrmals vorhandenen Titel desselben Interpreten in beliebigen Alben ein. Aber Vorsicht: &#8222;Doppelt&#8220; hei\u00dft in diesem Fall auch, wenn ein Song einmal in einem regul\u00e4ren Album und noch einmal auf einer &#8222;Greatest Hits&#8220;-Sammlung vorhanden ist. Es w\u00e4re also falsch, alle Titel dieser Liste zu l\u00f6schen. Ein besseres Ergebnis erh\u00e4lt man, wenn man die Wahltaste dr\u00fcckt und dann den Befehl &#8222;Ablage &gt; Exakte Duplikate anzeigen&#8220; w\u00e4hlt. Daraufhin zeigt iTunes tats\u00e4chlich eine Liste der doppelt importierten Titel an.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Alle Doppelten einzeln zu markieren und zu l\u00f6schen kann ganz sch\u00f6n m\u00fchsam sein. Besser klappt es manchmal, wenn man die Liste nach Datum sortiert. Dazu klickt man mit rechter Maustaste auf den Spaltenkopf und markiert aus dem Klappmen\u00fc &#8222;Hinzugef\u00fcgt&#8220;. Danach aktiviert man diese Spalte. Duplikate werden oft zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt noch einmal hinzugef\u00fcgt. Mit gedr\u00fcckter Shift-Taste lassen sich schnell komplette Alben ausw\u00e4hlen und mit Befehl-R\u00fcckschritttaste l\u00f6schen. Zum Ausw\u00e4hlen einzelner Titel dr\u00fcckt man die Befehlstaste.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Ein gutes Zusatztool ist die Shareware <a href=\"http:\/\/dougscripts.com\/itunes\/itinfo\/dupin.php\" target=\"_blank\">Dupin<\/a> (Preis 15 Dollar). Sie filtert nach exakt einstellbaren Kriterien die Duplikate aus der iTunes-Datenbank und zeigt eine Liste der doppelten Titel. Die Ergebnisliste l\u00e4sst sich nach Kriterien, wie zum Beispiel die zuerst hinzugef\u00fcgten zu behalten, automatisch filtern.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Sind alle zu l\u00f6schenden Titel wie gew\u00fcnscht ausgew\u00e4hlt, l\u00f6scht man mit &#8222;Tools &gt; Purge?\u2026&#8220; die Dateien, die nach dem Filtern nicht mehr mit einem Haken markiert sind. Dupin bewegt die Dateien nur in den Papierkorb. Vor dem endg\u00fcltigen Entleeren sollte man noch einmal checken, ob nicht Titel entfernt wurden, die gar nicht weg sollen. Wer ganz sichergehen will, beh\u00e4lt die Dateien aus dem Papierkorb noch einige Wochen vor dem endg\u00fcltigen L\u00f6schen. Dupin kann viel Arbeit sparen, Handarbeit ist aber in manchen F\u00e4llen beim L\u00f6schen der Duplikate immer noch der sichere Weg.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Informationen zu Mediathek-Eintr\u00e4gen vervollst\u00e4ndigen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Titelinfos nachtragen<\/strong><\/p>\n<p>Normalerweise sucht iTunes nach dem Einlegen einer Musik-CD in der Gracenote Media Database nach passenden Titelnamen. Fehlt beim Importieren einer CD die Internet-Verbindung oder handelt es sich um ein seltenes Album, zu dem keine Titelinfos vorhanden sind, werden die Songs einfach mit &#8222;Track 01, 02, 03?\u2026&#8220; und als &#8222;Unbekanntes Album&#8220; und &#8222;Unbekannter Interpret&#8220; importiert. In einigen F\u00e4llen gelingt es, die Titel solcher Alben zu markieren und \u00fcber &#8222;Erweitert &gt; Titelnamen empfangen&#8220; noch einmal abzufragen. Allerdings klappt das nachtr\u00e4gliche Beschriften \u00fcber diesen Weg nur, wenn die Musik auch mit iTunes eingelesen wurde.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Wer nur wenige Songs oder Alben in seiner Sammlung findet, die nicht oder unsauber beschriftet wurden, kann dies manuell erledigen. Dazu w\u00e4hlt man mit Shift-Taste die Titel aus und \u00f6ffnet \u00fcber Befehlstaste-I das Informationsfenster f\u00fcr die ID-3 Tags, die f\u00fcr die Beschriftung der Musik verantwortlich sind. In das Fenster lassen sich dann zumindest Albumtitel und Interpret per Haken aktivieren und eintragen. Mit &#8222;Ok&#8220; werden in einem Rutsch diese entsprechenden Tags in mehreren Dateien eingef\u00fcgt. Bei den einzelnen Songtiteln ist jedoch Handarbeit durch Editieren der einzelnen Titel im Informationsfenster oder direkt in der Liste (Titel doppelt anklicken) notwendig &#8211; was bei gro\u00dfen Sammlungen mit vielen unbeschrifteten Titeln in viel Arbeit ausartet. Hier helfen Zusatztools, die wir in Schritt 7 vorstellen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Eintr\u00e4ge bereinigen<\/strong><\/p>\n<p>Vorhandene ID3-Tags sind immer noch kein Garant f\u00fcr eine \u00fcbersichtliche Sammlung. Kleine Abweichungen und Ungenauigkeiten sorgen oft f\u00fcr Chaos: &#8222;Guns N\u2019Roses&#8220; und &#8222;Guns\u2019N\u2019Roses&#8220; behandelt iTunes wie zwei verschiedene Interpreten. Kleine Abweichungen in der Gro\u00df- und Kleinschreibung wie &#8222;Greatest Hits&#8220; oder &#8222;Greatest hits&#8220; reichen aus, dass in der Cover-Flow-Ansicht unterschiedliche Alben eines Interpreten angezeigt werden. Unordnung stiften auch wenig aussagekr\u00e4ftige Genres. Genres sollen eigentlich die Musikauswahl einfacher machen, doch wenn Bezeichnungen wie &#8222;Hard &amp; Heavy&#8220;, &#8222;Hard Rock&#8220;, &#8222;Heavy Metal&#8220; und &#8222;Metal&#8220; eigentlich das Gleiche meinen, ist die \u00dcbersicht dahin.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Bei allen Unsauberkeiten hilft das Editieren multipler ID3-Tags: Dazu markiert man mit gedr\u00fcckter Befehlstaste zum Beispiel alle Songs des gleichen Albums, bei denen die Albumtitel leicht voneinander abweichen, zwei Interpreten, die eigentlich der gleiche sind, oder alle Genres, die zu einem zusammengefasst werden sollen, und \u00f6ffnet mit Befehlstaste-I das Informationsfenster. (Zuvor erscheint eine Warnung, ob man wirklich die Informationen f\u00fcr mehrere Titel bearbeiten m\u00f6chte). Dort tr\u00e4gt man die gew\u00fcnschten neuen Tags ein, markiert die Felder der zu \u00e4ndernden Tags (zum Beispiel &#8222;Interpret&#8220;) und best\u00e4tigt mit &#8222;OK&#8220;.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Wer eine ellenlange Liste mit Interpreten verk\u00fcrzen m\u00f6chte, sollte zudem noch die Compilations, also Sampler-Alben wie Hitsammlungen und Soundtracks aus der Liste aussortieren. Das erledigt man \u00fcber &#8222;Darstellung &gt; Spaltenbrowser &gt; Compilations gruppieren&#8220;. Voraussetzung, damit das klappt, ist jedoch, dass solche Alben auch als Compilations in den ID3-Tags markiert sind. Das kann man ebenfalls nachtr\u00e4glich \u00fcber das Informationsfenster eintragen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Fehlende Titel, Cover, Liedtexte finden<\/strong><\/p>\n<p><strong>Automatische Titelinfos und Liedtexte<\/strong><\/p>\n<p>Das manuelle Bearbeiten von iD3-Tags kann zur wochenlangen Flei\u00dfarbeit ausarten. Bei zu gro\u00dfen Sammlungen helfen Zusatztools wie <a href=\"http:\/\/www.equinux.com\/de\/products\/songgenie\/index.html\" target=\"_blank\">Songgenie 2<\/a> von Equinux (Preis 25 Euro). Nach dem Start liest das Programm die komplette iTunes-Musiksammlung und sucht nach Titeln ohne Tags. Das \u00dcberpr\u00fcfen kann bei Sammlungen mit mehreren zehntausend Songs eine ganze Zeit lang dauern. Das Warten lohnt sich allerdings. Danach bewertet das Programm jeden Titel nach Vollst\u00e4ndigkeit, also Beschriftung (inklusive Erscheinungsjahr, Komponist et cetera), ob ein Genre zugewiesen ist, ob ein Albumcover und sogar ein Songtext vorhanden sind. Verschiedene Filter zeigen nur noch die Problemf\u00e4lle, das hei\u00dft Titel mit fehlenden Informationen. Nach diesen sucht Songgenie dann automatisch, zapft dabei aber andere Quellen als iTunes an.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Songgenie identifiziert die Titel mit einem &#8222;akustischen Fingerabdruck&#8220; und holt sie aus einer gut best\u00fcckten Online-Datenbank, mit erstaunlich guten Ergebnissen. Gleichzeitig r\u00e4umt das Tool mit dem Genre-Chaos auf und ordnet alle Titel in wenige, aber aussagekr\u00e4ftige Genres ein. Die K\u00fcr wird auch erledigt: Wer gerne Songtexte beim H\u00f6ren mitliest, bekommt sie von Songgenie auch automatisch gesucht und zugewiesen. Die Texte werden dann beim n\u00e4chsten Synchronisieren auf iPhone oder iPod Touch \u00fcbertragen. Einmal auf das Albumcover beim Abspielen tippen zeigt den Text. Die Songtextsuche klappt sehr gut &#8211; au\u00dfer bei Exoten.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Cover f\u00fcr alle Alben<\/strong><\/p>\n<p>Die Musiksammlung macht erst richtig Spa\u00df, wenn alle Titel auch mit einem Albumcover in hoher Qualit\u00e4t best\u00fcckt sind. Cover-Flow auf dem Mac im Vollbildmodus und die guten Displays von iPod Touch, iPhone und vor allem dem iPad lassen die Cover pr\u00e4chtig aussehen. Per Download gekaufte Musik kommt meist mit Covern in hoher Qualit\u00e4t. Bei selbst gerippten CDs muss man sich jedoch oft selbst um die Bebilderung k\u00fcmmern. Eigentlich h\u00e4lt iTunes eine Funktion bereit, fehlende Bilder f\u00fcr die Albumcover zu erg\u00e4nzen: &#8222;Erweitert &gt; CD-Cover laden&#8220; startet die Suche. Leider bleiben dabei oft die Cover f\u00fcr ausgefallene Alben leer. iTunes h\u00e4lt vor allem Bilder f\u00fcr Alben, die auch im iTunes Store zu haben, sind bereit. Zudem m\u00fcssen die Tags m\u00f6glichst genau mit denen im Store \u00fcbereinstimmen. In den meisten Musiksammlungen klaffen nach der automatischen Suche immer noch viele L\u00fccken.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Wie bei der sauberen Beschriftung gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: Erstens sich manuell auf die Suche zu machen und die fehlenden Cover bei Websites wie Amazon oder der Google-Bildersuche herunterzuladen. Dann markiert man in iTunes die Informationen zu einem Album und zieht das Bild in den Bereich &#8222;Cover&#8220;. Die Methode ist f\u00fcr einige wenige Albencover brauchbar, artet aber schnell in Flei\u00dfarbeit aus. Die zweite M\u00f6glichkeit ist, ein Zusatztool wie <a href=\"http:\/\/www.equinux.com\/de\/products\/coverscout\/index.html\" target=\"_blank\">Coverscout 3<\/a> von Equinux (Preis 30 Euro) zu verwenden, das mit dem vorher behandelten Songgenie eng zusammenarbeitet. Auch Coverscout braucht nach dem Start einige Zeit, um die komplette Mediathek nach fehlenden Bildern zu durchleuchten. In einer Cover-Flow-Ansicht bl\u00e4ttert man durch die Sammlung. Coverscout sucht bei verschiedenen einstellbaren Quellen wie der deutschen und US-Amazon-Website oder der Google-Bildsuche und bewertet die Ergebnisse mit Sternen oder zeigt ihre Gr\u00f6\u00dfe in Pixeln. Wer will, kann die Suche und das Zuweisen f\u00fcr mehrere Alben auch automatisch, zum Beispiel \u00fcber Nacht, erledigen. Daf\u00fcr lassen sich Kriterien wie eine Mindestgr\u00f6\u00dfe oder quadratisches Format vorgeben.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Nach dem Vorgang sollte man die gefundenen Bilder kontrollieren. Manchmal landet das falsche Cover auf einem Album &#8211; zum Beispiel die Produktabbildung einer CD-Box, weil sie mehr Pixel aufwies als andere Suchergebnisse. Coverscout funktioniert aber insgesamt zuverl\u00e4ssig und poliert auch viele Alben auf, die zwar bereits Cover hatten, aber in schlechter Qualit\u00e4t. Wer will, kann mit einigen Bearbeitungsfunktionen flaue Cover noch auffrischen, beschneiden oder skalieren. Mit einem Klick wechselt man zudem zu Songgenie &#8211; und wieder zur\u00fcck -, um Liedtexte zu erg\u00e4nzen oder Beschriftungen zu vervollst\u00e4ndigen. Coverscout kann \u00fcbrigens die Albumcover \u00fcber &#8222;Ablage &gt; iTunes Cover in Dateien bewegen?\u2026&#8220; direkt in die ID3-Tags jeder Datei einbetten. Sie gehen dann nicht so leicht verloren wie bei der Speicherung durch iTunes.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Backup f\u00fcr sortierte Mediathek erstellen<\/strong><\/p>\n<p>Ist die Sammlung bereinigt und im Topzustand, lohnt sich auf jeden Fall ein Komplett- <strong>Backup<\/strong> der gesamten Mediathek, damit die viele Arbeit nicht verloren geht. Am besten \u00fcber &#8222;Ablage &gt; Mediathek &gt; Auf Sicherungsmedium sichern?\u2026&#8220; und mehreren DVDs. Dabei werden alle Titel, Listen und Metadaten gesichert. Legt man eine Backup-DVD ein, erkennt iTunes sie als solche und bietet an, alle oder nur in der Mediathek fehlende Titel davon zu importieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf vielen Macs ist iTunes zwar prall gef\u00fcllt, aber das pure Chaos. Wir zeigen, wie man Schritt f\u00fcr Schritt seine Mediathek in eine gut sortierte und \u00fcbersichtliche Musiksammlung verwandelt. Es wird je nach Umfang Ihrer Mediathek etwas dauern. Also nehmen Sie sich die Zeit und gehen genau nach Anleitung vor. Das Ergebniss! Eine saubere Mediathek. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/itunes-mediathek-sortieren-und-aufraumen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eTunes-Mediathek sortieren und aufr\u00e4umen\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4,15],"tags":[100,136,283,137],"class_list":["post-2452","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-macintosh","category-software_mac","tag-iphone","tag-itunes","tag-mac","tag-synchronisation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2452"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2452\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sci-fy.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}